>> Das Märchen von Wobbmbobbm

Es war so herrlich draußen. Das Wetter war schön und die Wiesen grün. Rings um die Äcker und Felder ***dorfs lagen große Wälder und tiefe Seen. Am Rande eines  Ententümpels lebte eine Entenfamilie. Es waren viele Geschwister, die ihrer Mutter immer treu hinterher watschelten, da diese ihre Kinder mochte und akzeptierte. Nur eins von ihnen war immer alleine: Wobbmbobbm.

junger Wobbmbobbm mit Familie

Eines Tages sagte die Mutter zu ihren Kindern: "Kommt, lasst uns an den Teich gehen und Schwimmen üben!" Dann wendete sie sich bösen Blickes an Wobbmbobbm und meinte: "Du nicht! Du bist zu hässlich und mit dir würde ich mir meinen guten Ruf nur ruinieren." Wobbmbobbm war sehr traurig und weinte. Er dachte sich: Euch werd ich's schon zeigen. Ich habe die Geschichte vom hässlichen kleinen Entlein gehört und werde sicherlich irgendwann ein wunderschöner Schwan. "Ich geh jetzt zur Wahrsagerin und frage sie, ob ich auch  mal ein so wunderschöner Schwan werde."

Also machte er sich auf den Weg. Wobbmbobbm  musste zuerst die große Hauptstraße überqueren. Beinahe hätte ihn ein Auto überfahren. Leider konnte Wobbmbobbm noch rechtzeitig ausweichen. Also watschelte unser Held vergnügt weiter. Dann musste er durch eine riesige Pfütze radioaktiven Schlammes schwimmen. Schwimmen konnte er zwar nicht, doch zum "Glück" war das Rinnsal nicht sonderlich tief. Wobbmbobbm kam unbeschadet, aber ohne Federkleid und mit neongrüner Haut wieder aus der Pfütze gestiegen.

Nach den bestandenen Abenteuern gelangte er zur Wahrsagerin nach Entenhausen. Als er nach seiner Zukunft fragte, antwortete ihm die Wahrsagerin: "Bezahlt wird im voraus." "Aber ich hab doch überhaupt kein Geld", jammerte Wobbmbobbm. Doch es nützte nichts: er musste sein Brille verkaufen und konnte nichts mehr sehen. Große Augen machte er trotzdem, als die Wahrsagerin ihm eine Karriere in einem der nobelsten Restaurants der Gegend versprach. Wobbmbobbm drehte sich im Kreis und freute sich. "Du kannst dich gleich vorstellen, es ist nicht weit von hier." Er torkelte blind und unbeholfen zum Vorstellungsgespräch.

Der Restaurantbesitzer, ein arroganter alter Schnösel, war begeistert von Wobbmbobbms Fähigkeiten. Er öffnete eine Tür und sagte: "Dies ist dein neuer Arbeitsplatz!" Da Wobbmbobbm blind war, konnte er nicht wissen, dass er in einen riesigen Backofen watschelte. Der Besitzer machte die Tür hinter ihm zu und sagte: "Viel Spaß noch." Plötzlich wurde es Wobbmbobbm heiß und er begann zu schwitzen. Als er richtig durchgebraten war, wurde er garniert und war so schön wie noch nie zuvor in seinem minderwertigen Leben. Die Gäste, die Wobbmbobbm bestellten, waren alle hochzufrieden.

Wobbmbobbm im Restaurant

© September 2001 by GoGru & WoPe für wobbmbobbm.de